@INIT_C danke für den link. (1) ich habe mich schon längst gefragt, was der grund war, dass amd auf einmal wieder wettbewerbsfähig wurde. (2) 'there is no software' ist kittlers neuformulierung von heideggers 'zeit des weltbilds'-aufsatzes. immer noch aktuell, nur eine stufe weiter, geht quasi in die verlängerung. diese verlängerung zeigt gleichauf eine schwäche auf: moores law ist von einem deskriptiven gesetz zu einem deklarativen, nämlich ökonomischen geworden, und das längst schon.

@INIT_C da gibts einen informativen beitrag von wolfgang hagen zu.., suche ich gelegentlich mal raus. der ansatz hat also (3) immer schon daran gekrankt, die investitionsmechanismen des marktes, mit eigenen worten, gar nicht erst zu ignorieren. intel+co bekommen sicher genügend förderung aus f+e-töpfen der haushalte. aber die strenge und strengste ausrichtung von expansion und investition folgt den gesetzen des marktes. oder anders: wie würde ein computer aus der planwirtschaft aussehen? anders.

@sebastian Ja und wie könnte ein Computer aus einem offenen Commoning exzellenter Wissenschaftler, Kritiker, Krankenpfleger:innen, Lehrer:innen etc. (möglichst viele Stimmen) aussehen?

@INIT_C eric raymond hat ender neunziger die gedankenfigur 'the cathedral and the bazaar' aufgeworfen. darin ging es um open source programmierung, nicht um hardware-architektur oder -produktion. aber grunddisposition und einige der überlegungen sind übertragbar, denke ich. man nennt solches wie die intel-fabrikation 'monolithisch'. die erste frage, die ich mir stelle, ist in wiefern im gegensatz zum monolithen gemeingutwirtschaften in der digital domain notwendig modular strukturiert müssten..?

@INIT_C kennst du den film revolution os? der ist zwanzig jahre alt, und der stellt die frage nach open software, nicht open hardware. sehenswert. eric raymond hat auch einen auftritt.

youtube.com/watch?v=Eluzi70O-P

@sebastian Jaa! ich versuch das in der aktuellen Vorlesung zu verarbeiten..

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